Samstag, 15. Oktober 2005

Zivil- und Katastrophenschutzstützpunkte im Magistrat

von Alexander Zsivkovits

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Zuletzt am Donnerstag, 17. November 2005 geändert.

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1. Allgemeines
Um Informationen über vorbeugende und abwehrende Maßnahmen besser an die Bevölkerung herantragen zu können, sollten in jedem Stadtteil Ansprechstellen eingerichtet werden.

2. Orte
Ebenso ist es erforderlich, dass dezentralisierte Stellen bei Schadensereignissen Bürgerversorgung und Informationen vermitteln. Mit den einzelnen Feuerwehrhäusern ist dies möglich und wird zum Teil auch schon durchgeführt. Um in Zukunft schlagartige Hilfeleistung und Informationen von der Behörde anbieten zu können, mögen nachstehende Maßnahmen gesetzt werden.

3. Alarmierung
Zur Warnung dienen Sirenen. Zusätzlich werden Mannschaftstransportfahrzeuge mit Lautsprecher – und Warnanlagen ausgestattet. Diese sind bereits in der Hauptwache, Stein, Egelsee, Thallern, Hollenburg und Rehberg vor-handen.
Weiters hat die Feuerwehr mit der Blaulichtalarmierung auf die Handys der Feuerwehrmitglieder eine bevorzugte Alarmierungsmöglichkeit. Diese könnte auch der Bevölkerung gegen einen geringen Kostenersatz angeboten werden.

4. Informationsmöglichkeiten für die Bevölkerung
Beste Informationsquelle zu Zivil- und Katastrophenschutz ist die Homepage des Sicherheitszentrums http://www.siz.cc/krems_donau.
Mit der Homepage der Feuerwehr Krems http://www.feuerwehr-krems.at können kurzfristig Bürgerinformationen vermittelt werden. Diese wäre nur stärker zu publizieren.
Eine weitere gute Möglichkeit Informationen zu erhalten, bietet die Homepage des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes www.noezsv.at.
Weiters müssten jene, die sich über diese Möglichkeit informieren dazu angehalten werden, dass sie im persönlichen Kontakt diese Informationen an die Mitbürger weitergeben. Weitere Möglichkeiten wurden bei der Alarmierung bereits aufgezeigt.
Es ist zu prüfen wie dies auch schnell über die Stadt-EDV www.krems.gv.at erreicht werden kann und wer es umsetzt.

5. Informationsmappen
Bei jedem Selbstschutz- und Katastrophenstützpunkt liegt eine Informationsmappe auf. Diese enthält Informationen über alle Schutzeinrichtungen, Ratgeber über Brandschutz, Chemieunfälle und ähnliches.

6. Katastrophenschutzplan
Der Katastrophenschutzplan liegt in verschiedenen Magistratsabteilungen auf. Er dient dem Einsatzleiter bei der Koordination der Maßnahmen.
Zur Zeit wird dieser von FOI Walter Strasser evident gehalten.

7. Feuerwehrzentrale / Einsatzleitung im Katastrophenfall
Einsatzleiter des Magistrats ist der Bürgermeister. Er wird gemäß dem Ka-tastrophenschutzplan von einem Einsatzleitstab unterstützt.
Dieser arbeitet im Ernstfall in der Feuerwehrzentrale. Eine entsprechende Personal- und Aufgabeneinteilung ist im Katastrophenalarmplan vorgesehen.