Personensuche endet tragisch: Leichenbergung

von Gerhard UrschlerZuletzt am Montag, 31. Juli 2017 geändert.
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In den Nachmittagsstunden des 22.7.2017 wurde die Feuerwehr Krems von der Polizeiinspektion Krems zu einer Personensuche zur Assistenz angefordert. Ein 73-jähriger Mann war von einem Radausflug nicht mehr heimgekehrt. Eine Handyortung verlief positiv, daher wurde unverzüglich mit der Suche begonnen.

Anfänglich konzentrierte sich die Suche auf den Bereich der Radwege neben der Krems. (siehe auch das Alarmierungsprotokoll) Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurde der Suchradius ausgeweitet, die Einsatzkräfte durchforsteten bei brütender Hitze auch die Wege im Gewerbegebiet bis zum Hafen Krems.

Gegen 18:00 wurde ein zweiter Notfall gemeldet, im Bereich der Jungau bei der Überströmstrecke drohe eine Person zu ertrinken (siehe auch das Alarmierungsprotokoll). Hier wurden zusätzliche Kräfte alarmiert, die Person war im unwegsamen Gelänge und konnte am Landweg nur zu Fuß erreicht werden. Die Notärztin konnte allerdings nur mehr den Tod der Person feststellen, die Ermittlung der Polizei ergab, dass es sich um die seit Mittag vermisste Personen handelt.

Aufgrund der Unwegsamkeit des Geländes wurde der Leichnam mit A-Boot Krems aufgenommen und zum WÜPL transportiert und dort der städtischen Bestattung übergeben. Das E-Bike wurde ebenfalls mit dem Boot abtransportiert und dann mit Last 1 Krems verbracht.


Eingesetzte Kräfte:

34 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Drehleiter
3 Hilfeleistungsfahrzeuge
1 Kleinrüstfahrzeug

Polizei
Rettung