Starke Rauchentwicklung durch Fettbrand - Wohnhaus von Rauch befreit

von Alfred Dunshirn, Christoph GruberZuletzt am Sonntag, 29. Oktober 2017 geändert.
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Am 26. Oktober 2016 wurde die Feuerwehr Krems um die Mittagszeit zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Die Feuerwachen Hauptwache und Rehberg besetzten mehrere Fahrzeuge und rückten zur Einsatzstelle aus (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).

Am Katzensteig war in einem Wohnhaus ein Topf mit Öl auf dem eingeschalteten Herd vergessen worden, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Nachbarn bemerkten den Rauchaustritt aus der im Erdgeschoß gelegenen Wohnung und gaben eine Notrufmeldung ab.
Nach dem Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs und der Erkundung durch den Fahrzeugkommandanten stellte der Atemschutztrupp eine Löschleitung her und drang dann in die bereits stark verrauchte Küche vor. Allerdings hatte die Bewohnerin glücklicherweise den Topf abgedeckt. Es war zu keiner Brandausbreitung gekommen, neben der Küche war jedoch auch das Stiegenhaus und das Wohnzimmer bereits blickdickt verraucht.
Der Atemschutztrupp nahm den betreffenden Topf vom Herd, schaltete diesen aus und befreite zunächst mittels hydraulischer Ventilation (durch den Sog des Wasserstrahls wird dabei der Rauch abgeführt) die Küche von der Verrauchung, anschließend suchte er die weiteren Räume ab und öffnete die Fenster. Es wurden keine Personen aufgefunden, die Bewohnerin hatte vor Eintreffen der Feuerwehr selbständig das Haus verlassen können.
In weiterer Folge belüfteten die Einsatzkräfte mittels Druckbelüftern das Wohnhaus, sodass es vom Rauch befreit wurde.

Etwa eine Stunde nach Alarmierung rückten die Feuerwehrkräfte wieder in die Wachen ein und stellten die Einsatzbereitschaft her.


Eingesetzte Kräfte:

34 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Drehleiter
1 Kleinlöschfahrzeug
1 Kommandofahrzeug
1 Mannschaftstransportfahrzeug
4 Tanklöschfahrzeuge

FW Hauptwache
FW Rehberg

EVN
Polizei
Rotes Kreuz Krems