Seeb: Defekte Forstmaschine verliert Hydrauliköl – Kilometerlange Ölspur

von Manfred Wimmer (Fotos & Text)Zuletzt am Mittwoch, 1. August 2018 geändert.
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Aufgrund eines technisches Defekts an einer sechs Monate "jungen" Forstmaschine kam es in den Morgenstunden des 28. Juli 2018 zu einer mehreren Kilometer langen Ölspur im Bereich der L7041 und der L73 im Einsatzgebiet der Feuerwehr Seeb.

Um die massive Ölspur zu binden und die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer zu minimieren wurden von der Bezirksalarmzentrale Krems die Feuerwehren Seeb, Loiwein, Meisling, Gföhl und Krems an der Donau zum Einsatz alarmiert und die Straßenmeisterei Gföhl verständigt.

 

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An mehrere Stellen wurde begonnen das ausgetretene Hydrauliköl mittels auftragen und abkehren von Ölbindemittel zu entfernen. Ebenso wurde mit Bioversal die Ölspur entfernt. Aufgrund der enormen Länge der Ölspur musste beim Ausbringen des Ölbindemittels teilweise auf unkonventionelle Lösungen zurückgegriffen werden. So wurde von einem Fahrzeug in Schritttempo von zwei Einsatzkräften das Ölbindemittel von einem Anhänger aufgestreut.

Parallel zum Einsatz der Feuerwehr stand die Straßenmeisterei Gföhl im Einsatz. Während ein Mitarbeiter Warntafeln aufstellte, brachte ein weiterer Mitarbeiter des Straßenerhalters schweres Gerät zur Einsatzstelle. Mit einem Lkw mit Kehrbesen und in weiterer Folge mit einer Kehrmaschine wurde das von den Feuerwehrkräften aufgebrachte Ölbindemittel entfernt. Gegen Mittag konnte der langwierige Einsatz der freiwilligen Feuerwehren beendet werden.


Eingesetzte Kräfte:

FW Hauptwache

FF Gföhl
FF Loiwein
FF Meisling
FF Seeb

Straßenerhalter