Großaufgebot an Feuerwehr aufgrund einer Notlandung am Flugplatz Gneixendorf

von David Seifritz und Andreas HerndlerZuletzt vor 5 Tagen geändert.
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In den Nachmittagsstunden des 3. Dezember 2018 wurde der Bezirksalarmzentrale Krems ein Flugzeug mit einem technischen Problem des Fahrwerks gemeldet: der Pilot hatte keine Gewissheit ob sein Fahrwerk ausgefahren und eingerastet ist, und ließ vor einer allfälligen Notlandung die Einsatzkräfte verständigen. Der Disponent alarmierte die Freiwilligen Feuerwehren Stratzing und Krems mit den Wachen Egelsee, Rehberg, Gneixendorf und Hauptwache.

Der Pilot eines Kleinflugzeuges bekam eine Fehleranzeige und wusste somit nicht, ob sein Fahrwerk ausgefahren und verriegelt ist. Dies meldete er dem Tower, welcher wiederum die Bezirksalarmzentrale Krems verständigte. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte führte der Pilot einen Überflug durch, wobei er die Bestätigung des Towers erhalten hatte, dass sein Fahrwerk ausgefahren ist. Ob es verriegelt war, konnte aus der Ferne nicht gesagt werden.

Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurden vom Flugplatzbetriebsleiter Zusatzinformationen zum Flugzeug wie Luftfahrzeugtype, Besatzung, Treibstoff und ballistisches Selbstrettungssystem eingeholt, um bestmöglich für eine Notlandung vorbereitet zu sein.

Nach dem Eintreffen der Kräfte führte der Pilot ein sogenanntes Touch and Go durch: er setzte kurz auf und startete wieder durch, um festzustellen, ob das Fahrwerk verriegelt ist. 

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer

Da dies funktionierte und das Fahrwerk stand hielt, konnte er im dritten Anlauf erfolgreich und ohne Probleme landen. Somit war kein Eingreifen der Hilfskräfte erforderlich und alle eingesetzten Kräfte konnten nach nur einer halben Stunde wieder in ihre Wachen einrücken.


Eingesetzte Kräfte:

FW Egelsee
FW Gneixendorf
FW Hauptwache
FW Rehberg

FF Stratzing

ÖAMTC NAH Christophorus
Polizei
Rotes Kreuz Krems


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