Person in Eis eingebrochen

von Christoph GruberZuletzt am Donnerstag, 7. Februar 2019 geändert.
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Lautete die Übungsannahme einer aufgrund der Witterung kurzfristigen Übung der Hauptwache am 2. Februar 2019.

Zehn Mitglieder der Feuerwache Hauptwache rückten zum Wasserübungsplatz aus, und besprachen die Möglichkeiten der Menschenrettung aus dem Gewässer.

Neben dem Zuwerfen von Leinen, Schläuchen und sonstigen Gegenständen als Auftrieb wurde auch der Einsatz des Überlebensanzugs geübt.

Leider war trotz des Tauwetters die Eisschicht in vielen Bereichen noch sehr dick, weshalb das Vorgehen verhältnismäßig einfach war. Mit Spineboard und Korbtrage konnte von den Rettern der Verunfallte rasch aufgenommen werden und zum rettenden Ufer gebracht werden.

Jeder Übungsteilnehmer konnte die Rettung selbst probieren und auch Vertrauen in den Überlebensanzug fassen.

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Um jedoch das doch dicke Eis nicht zu unterschätzen wurde von zwei Übungsteilnehmern mutwillig ein Einbruch simuliert. Mit etwas Mühe konnte aber auch die massiv wirkende Eisschicht zu Bruch gebracht werden. Trotz Überlebensanzug kein gutes Gefühl, wenn der Boden plötzlich nachgibt.

Nach drei Stunden Übung am Gewässer konnten die Übung beendet werden.


Eingesetzte Kräfte:

10 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Drehleiter
1 Hilfeleistungsfahrzeug
1 Kommandofahrzeug

FW Hauptwache