Blockausbildung - Innenbrandbekämpfung in Wohngebäuden

von Text: Lars Hintenberger, Fotos: Lars Hintenberger, Stefan Sirsch, Anton Vogl, Lukas EibelZuletzt am Montag, 8. April 2019 geändert.
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Das Übungshalbjahr der Hauptwache begann mit einer Blockausbildung zur Innenbrandbekämpfung in Wohngebäuden. Hierzu wurden vier, aufeinander aufbauende, Übungen gestaltet. Den Beginn der Übungsreihe bildete eine Schulung der Kameradinnen und Kameraden im Schulungsraum der Hauptwache, welche durch Christoph Gruber gestaltet wurde. In der Schulung wurden die Themen "Warum Basisvorgehen?", Truppaufteilung und deren Ausrüstung/Aufgaben und die Befehlsgebung behandelt.

(c) Chirstoph Gruber(c) Christoph Gruber

Aufbauend auf die theoretische Schulung wurden zwei Schulungsübungen, mit je zwei Stationen, abgehalten.  Die Kameradinnen und Kameraden hatten somit die Möglichkeit bei der ersten Schulungsübung eine Station und bei der zweiten Schulungsübung die andere Station zu besuchen.
Die erste Station beschäftigte sich mit der Vornahme der Löschleitung in unterschiedlichen Varianten.  Es wurde das Arbeiten mit einer Steigleitung (nass/trocken), das Aufziehen einer Schlauchleitung über ein Stiegenauge und natürlich das Verlegen der Schlauchleitung im Stiegenhaus durchgeführt. 
Die zweite Station hatte den Schwerpunkt "Ausrüstung und Kommunikation". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten die definierte Standardausrüstung vorbereiten und vornehmen. Hierzu wurde bei den Übungsobjekten eine fiktive Lage (z.B. Wohnungsbrand im 2. OG) angenommen und die jeweiligen Fahrzeugbesatzungen mussten ihre Tätigkeiten ausführen. 

Den Abschluss bildete eine Einsatzübung mit zwei Szenarien, welche durch jeweils zwei Löschgruppen abgearbeitet wurden. Hierbei sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die geschulten Inhalte einsatzrealistisch anwenden. Natürlich wurde darauf geachtet, dass jede Fahrzeug einmal die Rollen des ersteintreffenden Fahrzeuges und einmal die Rolle des zweiten Fahrzeuges an der Einsatzstelle einnehmen konnte.
Das erste Einsatzszenario war ein Dachstuhlbrand in der Dr. Dorrekstraße mit einer vermissten Person. Die Herausforderung bei diesem Übungsobjekt war das enge Stiegenhaus, welche durch beide Teams (bestehend aus zwei Tanklöschfahrzeugen) sehr gut bewältigt wurden.
Ein Kellerbrand mit vermisster Person in der Steiner Altstadt war das Meldebild für das zweite Szenario. Hierbei stellte sich die engen Straßenverhältnisse in der Steiner Landstraße und die Nullsichtbedingungen für die Atemschutztrupps als größte Herausforderungen heraus. Auch dieser Teil der Übung konnten durch die beiden Team bravourös abgearbeitet werden. 

Abschließend möchten wir uns bei allen Unterstützern bedanken. Die Übungsobjekte wurden durch die Stadt Krems, FM-Plus Facility Management GmbH, die GEDESAG, Kirchhofer Immobilien und die Familie Hintenberger zur Verfügung gestellt. 


Eingesetzte Kräfte:

40 Einsatzkräfte der Feuerwehr

2 Hilfeleistungsfahrzeuge
3 Tanklöschfahrzeuge

FW Hauptwache