Spatenstichfeier Feuerwache Krems –Süd

von Gerhard UrschlerZuletzt am Dienstag, 17. Dezember 2019 geändert.
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Die Stadt Krems und die Feuerwehr Krems errichten mit Unterstützung des Landes Niederösterreich die neue Feuerwache Krems-Süd. Einsatzgebiet sind die Stadtteile Angern, Brunnkirchen, Hollenburg und Thallern, in zweiter Linie natürlich das ganze Stadtgebiet. Als besonders Plus erhält der Standort auch eine regionale Bedeutung im Katastrophenfall als Wasserdienststützpunkt und Depot für Sandsäcke. 3,2 Mio. Euro werden hier investiert.

In den letzten vier Wochen hat die Projektarbeit eines halben Jahres Früchte getragen: Die Ausschreibungen zur Ermittlung der ausführenden Firmen sind ausgewertet worden, der Gemeinderat hat für die erste Tranche bereits den Zuschlag erteilt. Die Bauverhandlung wurde durchgeführt, die Feinplanung der einzelnen Gewerke ist angelaufen - und in der letzten Woche vor Weihnachten werden die Bodensondierungsarbeiten beginnen. Das war nun der richtige Zeitpunkt für eine Spatenstichfeier: kein symbolischer Akt der Hoffnung sondern der tatsächliche Beginn der Arbeiten. Am 12. Dezember wurde daher unter enormer Beteiligung der Männer und Frauen der drei Süd-Wachen die ersten Spaten gestochen.

Von links nach rechts die Spatenstecher: Architekt Franz Sam, Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Boyer, Feuerwehrkommandant Gerhard Urschler, Bundesrätin Doris Berger-Grabner in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Reinhard Resch und die drei Feuerwachekommandanten Jürgen Rethaller, Christoph Kraus und Peter Rethaller. In seiner Ansprache betonte der planende Architekt Franz Sam die Bedeutung einer auf den Feuerwehreinsatz orientieren Planung und stellte das Projekt in groben Zügen vor (hier gibt es ein Video zum Projekt.).  Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Boyer betonte den überregionalen Aspekt des Katastrophenschutzlagers und lobte das richtungsweisende Projekt. Bundesrätin Doris Berger-Grabner bekräftigte die Unterstützung des Landes Niederösterreich für die ehrenamtliche Einsatzorganisation und unterstrich die Bedeutung der Feuerwache Krems-Süd als örtliches wie überörtliches Sicherheitszentrum. Bürgermeister Reinhard Resch hob die Verpflichtung der Gemeinde hervor, unterstrich aber auch die ernstgemeinten Anstrengungen der Stadt um die Sicherheit in der Stadt Krems. Den Großteil der Kosten trägt die Stadt Krems, aber erst die substanzielle finanzielle Unterstützung durch das Land NÖ hat die rasche Realisierung ermöglicht. 

Feuerwehrkommandant Gerhard Urschler: "Dieses Projekt wurde nicht aus den Defiziten der Vergangenheit sondern aus den Verpflichtungen für die Zukunft entwickelt. Steigende Einsatzzahlen machen eine ordentliche Unterkunft, eine saubere Lagerung der Gerätschaften notwendig. Das gemeinsame Haus für mehrere Feuerwachen ist kein Experiment, sondern baut auf dem ehrlichen Vertrauen und der Kameradschaft der Männer und Frauen der drei Wachen auf. Gemeinsam wollen sie etwas Größeres schaffen, gemeinsam sind sie stärker."

In diesem Video finden Sie alle Details zur neuen Feuerwache Krems-Süd: Video zum Projekt.