Entenfamilie aus Absetzbecken des Alaunbachs gerettet

von Christoph GruberZuletzt am Freitag, 16. Juli 2021 geändert.
Bislang 898x gelesen.

Der Nachmittagsausflug einer 6-köpfigen Entenfamilie endete mit dem Einsatz der Kremser Feuerwehr: eigentlich war der Plan, von einem Teich am Campusgelände zum anderen zu marschieren. Doch der dazwischenliegende Alaunbach war zu reizvoll, weshalb die Entenfamilie dort entlang spazierte, ehe der Weg in einem Absetzbecken endete. Aufmerksame Passanten bemerkten die Hilferufe der Entenmutter und verständigten die Feuerwehr (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit einem Hilfeleistungsfahrzeug, stiegen diese in das Becken und nahmen die fünf Küken in eine Box auf und brachten sie zum Ausgangspunkt der Reise. Die Entenmutter wurde motiviert, selbständig zu folgen und so folgte diese den Feuerwehrkräften mit den Jungtieren.

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer

Am Teich wurde die Familie wieder vereint und dem Nachmittagskuscheln stand nichts mehr im Wege.

 

Und auch in den Vormittagsstunden des 15. Juli sorgte die Entenfamile für einen Feuerwehreinsatz (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).

Diesmal traten nur zwei der Küken auf eigene Faust die Reise entlang des Alaunbaches an. Und warteten im Absetzbecken wieder auf Hilfe.

Gekonnt nahmen die Einsatzkräfte die beiden Tiere auf und brachten sie zurück zum vermuteten Standort der restlichen Familie. Kurz davor wurden sie von der bereits nervösen Entenmutter empfangen. Der Plan die geretteten zwei Küken mit den weiteren drei Geschwistern zu vereinen ging nicht sofort auf. Die Entenmutter war verwirrt am Teich, und die drei weiteren am Vortag geretteten Küken fehlten.

Die Einsatzkräfte begaben sich auf die Suche und konnten im Einlaufsieb der Teichpumpe die weiteren vermissten Küken finden und aus der misslichen Lage befreien. Nach der Belehrung der Entenmutter über die Aufsichtspflicht, wurde das Einlaufsieb mit einem Stein abgedeckt und der Einsatz konnte beendet werden.

 

 

 

 

 


Eingesetzte Kräfte:

3 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Hilfeleistungsfahrzeug

FW Hauptwache