24-Stunden-Bereitschaft der Feuerwehrjugend Krems Hauptwache

von Theo ArnetzederZuletzt vor 22 Stunden geändert.
Bislang 454x gelesen.

Die traditionelle „24-Stunden-Bereitschaft“ der Feuerwehrjugend Krems-Hauptwache fand auch heuer wieder statt. In diesen 24 Stunden befanden sich die Jugendlichen die ganze Zeit über in der Zentrale. Neben Spiel und Spaß stand natürlich die Ausbildung an der Tagesordnung. Zwischendurch wurden von den Jugendbetreuern Einsatzszenarien aufgebaut, welche dann von den Jugendlichen nach Ausbildungsrichtlinien in Angriff genommen. 

Die Bereitschaft begann am Freitag, 10. September 2021, um 17 Uhr mit einer COVID-19 Testung aller Teilnehmer, gefolgt vom Aufbau der Schlafräumlichkeiten. Nach dem Antreten und Besprechung des Tagesordnung um 18 Uhr, wiederholten die Jugendlichen wichtige Vorgehen bei Einsätzen und die Handhabung diverser Geräte. Der Abend wurde mit einem gemeinsamen Abendessen und Gemeinschaftsspielen verbracht. Gegen 22:00 Uhr wurde von den Jugendbetreuern die Nachtruhe angeordnet.

Doch um 22:23 Uhr schrillte der Hausalarm durch die Zentrale und alarmierte die Jugendlichen zu einem Fahrzeugbrand im Gewerbepark. Die zuvor zugeteilte Mannschaften besetzten zwei Tanklöschfahrzeuge und rückten unverzüglich aus. Bei dieser Übung konnten die Jugendlichen gut sehen, dass brennende Fahrzeuge auch nach dem Erlöschen des Feuers noch gekühlt werden müssen, um eventuelle Glutnester im Motorraum abzulöschen. Das Fahrzeug wurde von den Jugendlichen mittels Wärmebildkamera kontrolliert, ehe diese wieder ins Feuerwehrhaus einrückten.

Während sich die Jugendlichen wieder in ihre Betten begaben, wurde die Aktivmannschaft zu einer Ölspur in den Stadtteil Landersdorf gerufen (siehe auch das Alarmierungsprotokoll). Routiniert wurde die Ölspur beseitigt und nun konnten auch die Jugendbetreuer und deren Gehilfen ihre Nachtruhe fortsetzen.

Um drei Uhr in der Früh wurden die Jugendlichen zur zweiten Einsatzübung alarmiert. Am Wasserübungsplatz der FF Krems kam es zu einem Kellerbrand mit einer eingeschlossenen Person. Schon während der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus. Am Einsatzort wurde eine Löschleitung aufgebaut und der Jugend-Atemschutztrupp ging in den verrauchten Keller vor. Die Drehleiter sorgte für die Beleuchtung der Einsatzstelle. Die vermisste Person wurde gerettet und medizinisch erstversorgt. Mit dem Akkulüfter entrauchten die Jugendlichen das Gebäude und reinigten die Einsatzstelle. Eine Stunde nach dem Ausrücken, konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

Der Morgen begann mit einem Frühstück und dem Zusammenräumen der Schlafräume. Um 9 Uhr ging es noch zu einer Schaumübung und nach dem Mittagessen konnte die Jugend-Bereitschaft 2021 beendet werden.

Ein großer Dank gilt den Jugendbetreuern für die Ausarbeitung und Durchführung der Übungen sowie den Freiwilligen, die sie dabei unterstützten.